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Existenzgründung in Irland – wie werden Jungunternehmer auf der grünen Insel erfolgreich?

Es gibt viele Gründe nach Irland auszuwandern – die Natur, die Menschen, die Geschichte und das Lebensgefühl sind nur einige von ihnen. Wer auswandert, muss sich allerdings auch Gedanken darüber machen, wie er im Ausland seinen Lebensunterhalt verdient. Eine Alternative zur Festanstellung ist die Existenzgründung.

Existenzgründung in Irland
Existenzgründung in Irland, Bild: © Coloures-pic - Fotolia.com

Was müssen Gründer beachten?

Neben einer zündenden Geschäftsidee, sehr guten Marktkenntnissen und einer optimalen Identifizierung der Zielgruppe ist es für den Erfolg wichtig, die staatlichen Bestimmungen zu kennen. So muss zum Beispiel nicht jede Unternehmensform auch zwangsläufig im Ausland zulässig sein. Darüber hinaus ist es möglich, dass dafür andere Regelungen gelten.
Ebenso wie in Deutschland sind außerdem in anderen Ländern genauso Abgaben wie Umsatz-, Lohn- und Gewerbesteuer fällig.

Zu zahlende Sozialversicherung und Steuern

In Irland muss jeder die gehaltsbezogene PRSI (Pay Related Social Insurance; Sozialversicherung) sowie Abgaben für Gesundheit, Arbeitsplatz und Weiterbildung bezahlen. Gründer, die Mitarbeiter einstellen, müssen bedenken, dass sie sich für diese mit 12 Prozent des Einkommens an der PRSI beteiligen müssen. Selbstständige müssen die PRSI alleine tragen, allerdings sind es nur 3 Prozent. Wer mindestens 50 Prozent Anteile an einem Unternehmen besitzt, wird vom irischen Staat ebenfalls als selbstständig eingestuft. Ist dies nicht der Fall, werden die Abgaben zu Sozialversicherung individuell geregelt.
Des Weiteren wird der sogenannte Gesundheitsbeitrag (Health Contribution) fällig. 2 Prozent werden bei der Steuererhebung dafür abgezogen.
Grundsätzlich werden sowohl Steuern als auch PRSI auf das gesamte Einkommen erhoben, davon ausgenommen sind lediglich Sachbezüge.

Sozialhilfe in Irland

Auf der grünen Insel kann nicht nur aufgrund von Arbeitslosigkeit, sondern auch aus anderen Gründen Sozialhilfe beantragt werden. Wer in Irland arbeiten möchte, sollte sich daher frühzeitig über die Bedingungen informieren. Zudem kann seit 1994 jeder Bürger aus einem EU- oder EWR-Land, der Sozialhilfe empfängt, diese auch in einem anderen Mitgliedsland erhalten. Die entsprechenden Dokumente müssen dafür bei der Beantragung vorgelegt werden.
Folgende Zahlungen leistet die irische Sozialhilfe:

Unterstützung aus Deutschland

Solange ein Jungunternehmer noch in Deutschland lebt und nur die Firmengründung in Irland erfolgt, erhält er Zuschüsse aus Deutschland. Dies hat das Bundessozialgericht Kassel 2008 entschieden. Der Existenzgründungszuschuss für Arbeitslose muss deswegen genehmigt werden, weil die Unterstützung nicht voraussetzt, dass die Tätigkeit im Inland stattfinden muss. Darüber hinaus greift in einem solchen Fall auch das EU-Recht zur Niederlassungsfreiheit.

Tipps für Unternehmensgründungen in Irland

1. Wer in einem fremden Land arbeitet, muss sich oftmals erst mit den dort herrschenden Gegebenheiten auseinandersetzen. Dies kommt als Herausforderung zusätzlich zu den zahlreichen unternehmerischen Aufgaben hinzu. Damit Existenzgründer effektiv arbeiten können, sind Business Applikationen eine sinnvolle Unterstützung. Neben Softwarelösungen für die Buchhaltung, das Kundenmanagement und die Warenwirtschaft sind auch solche für die Gehaltsabrechnung empfehlenswert. Bedienerfreundliche Lohnprogramme, die zum Beispiel hier online zu kaufen sind, ermöglichen eine einfache Stundenerfassung, einen schnellen Überblick über alle Mitarbeiter und eine automatische Erstellung der Entgeltabrechung.
2. Eine seriöse Finanzierung ist bei jeder Existenzgründung wichtig, erst recht im Ausland. Um Investitionen tätigen zu können und nach Geschäftsbeginn zahlungsfähig zu bleiben, auch wenn noch keine Einnahmen zu verbuchen sind, muss ausreichend Kapital vorhanden sein. Darüber hinaus müssen Jungunternehmer vorausschauend planen, um sich nicht zu verkalkulieren.
3. Das A und O für eine Existenzgründung in Irland sind sehr gute Englischkenntnisse. Vor allem die Wirtschaftssprache sollten Jungunternehmer lernen, um diese richtig zu verstehen und selber benutzen zu können. Hilfreich ist außerdem, wenn sie Einheimische gut kennen und ihnen vertrauen können. Diese können dabei helfen, die Behördensprache richtig zu verstehen und wichtige Anträge auszufüllen. Der Austausch mit anderen ausgewanderten Unternehmensgründern kann außerdem aufschlussreich sein.

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