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Brian Moore

Am 25. August 1921 wurde Brian Moore im irischen Belfast geboren. Er wurde als irisch-kanadischer Schriftsteller und Drehbuchautor bekannt. Moore starb nach zahlreichen großen Erfolgen am 10. Januar 1999 in Malibu, Kalifornien. Er wurde als Sohn eines irischen Chirurgen und Nationalisten geboren. Moore wurde während seiner Kindheit streng katholisch erzogen.

Brian Moore: sein erster Roman „Die einsame Passion der Judith Hearne“
Brian Moore: sein erster Roman „Die einsame Passion der Judith Hearne“

Das Leben von Brian Moore
Er diente im zweiten Weltkrieg als Sanitäter. Nach seinem Einsatz im Krieg arbeite Brian Moore schließlich für das UN-Hilfswerk in Polen. Bereits zu dieser Zeit begann er damit verschiedene Reportagen zu verfassen. Im Jahr 1948 entschloss sich Moore dazu, seinem Heimatland Irland den Rücken zu kehren. Er wurde kanadischer Staatsbürger.

Moore arbeitete von 1948 bis 1952 für die in Montreal niedergelassene Zeitschrift „The Gazette“. Zur gleichen Zeit publizierte er unter dem Pseudonym Michael Bryan mehrere Thriller. 1956 erschien schließlich auch sein erster Roman, der unter seinem eigenen Namen veröffentlicht wurde. Bei dem Werk handelte es sich um „The Lonely Passion of Judith Hearne“. Es brachte ihm schließlich das Guggenheim-Stipendium in New York ein.

Alfred Hitchcock beauftragte Brian Moore mit dem Drehbuch zu Torn Curtain, das im Jahr 1966 erschien. Im Zuge seiner Arbeit ließ er sich schließlich in Kalifornien nieder. Moore lehrte in der Zeit von 1976 bis 1989 an der University of Californien im US-amerikanischen Los Angeles. Manche sahen in Brian Moore in erster Linie einen Agnostiker. Seine Position zum Christentum lässt sich jedoch ohne Zweifel als kritischer Katholizimus bezeichnen. Er stellte sich Zeit seines Lebens der modernen Welt und wurde schon früh von kritischen Zuständen geprägt. Während seines Lebens wurde er mit zahlreichen Literaturpreisen geehrt. Im Jahr 1958 wurde ihm beispielsweise die Auszeichnung „Prix littéraire du Québec“ verliehen. 1988 folgte schließlich der Preis „Hughes Irish Fiction Award“. Zugleich war Moore aber auch Mitglied bei Aosdána. Auf Deutsch erschien sein Werk im Zürcher Diogenes Verlag.

Die größten Werke von Brian Moore
Während seines Lebens und seiner Arbeit als Schriftsteller ist es Brian Moore gelungen, außergewöhnliche Werke zu schaffen. Viele von ihnen wurden international bekannt und haben zu seiner großen Beliebtheit beigetragen. Im Jahr 1956 wurde sein erster Roman „Die einsame Passion der Judith Hearne“ veröffentlicht. Nur zwei Jahre später, 1958, folgte schließlich der Roman „Saturnischer Tanz“. In den Jahren von 1961 bis 1963 veröffentlichte Moore insgesamt drei Werke. Den Anfang machte 1961 „Ginger Coffey sucht sein Glück“. Ein Jahr später folgte schließlich „Die Antwort der Hölle“. 1963 veröffentlichte Moore das Sachbuch „Canada“. Nach mehreren Jahren ohne eine Veröffentlichung wurde 1970 „Fergua“ auf den Markt gebracht. In Deutschland ist das Werk unter dem Titel „Strandgeburtstag“ bekannt.

Neben Romanen veröffentlichte Brian Moore immer wieder einzelne Sachbücher. Sein zweites Sachbuch erschien im Jahr 1971 unter dem Titel „The Revolution Script“. 1972 wurde sein Werk „Katholiken“ veröffentlicht. „Die Große Viktorianische Sammlung“ erschien schließlich 1975. Nur zwei Jahre später wurde sein Werk „Die Frau des Arztes“ veröffentlicht.

Neben seiner Arbeit als Schriftsteller wird Brian Moore heute auch mit seiner Tätigkeit in der Filmographie in Verbindung gebracht. Auch in diesem Bereich gelang es ihm mehrere großartige Arbeiten auf den Weg zu bringen. Einige literarische Vorlagen sind auch als seine größten Werke bekannt. Dazu gehört beispielsweise „Katholiken“ aus dem Jahr 1973. Noch 2003 erschien eine literarische Vorlage, die aus den Händen von Brian Moore stammt. Bei „The Statement“ führte schließlich Norman Jewison Regie.

Für einzelne Werke verfasste Moore auch die Drehbücher. Sein erstes Drehbuch erschien im Jahr 1964 mit „Das Glück der Ginger Coffey“. Die letzten beiden Drehbücher wurden 1984 und 1987 veröffentlicht. 1984 stellte Moore „Das Blut der Anderen“ fertig. 1987 folgte schließlich sein Drehbuch „Control“. Bei dem Film führte Giuliano Montaldo Regie. Zeit seines Lebens arbeitete Moore in regelmäßigen Abständen mit Alfred Hitchcock zusammen.

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