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Sharon Corr

2005. Rückblende: Mit 30 Millionen verkaufter Alben sind The Corrs auf ihrem Zenit angelangt und gehören zu den größten Bands der Welt. Irgendwie ein guter Zeitpunkt zu beschließen, die Band auf Eis zu legen und sich erst einmal auf ihre wachsenden Familien zu konzentrieren.

Im September 2010 erschien Violinistin und Songwriterin SHARON CORR mit ihrem ersten Soloalbum, Dream Of You, wieder auf der Bildfläche . Ein Jahr später erschien nun die Deluxe Version des Albums Dream Of You, welches ab dem 04.11.2011 digital erhältlich ist – samt eines exklusiven Bonus Tracks. Dream Of You ist eine Sammlung von Songs, die Corrs-Fans bekannt vorkommen werden, zugleich aber doch irgendwie anders sind. Die unwiderstehlichen Melodien werden niemanden überraschen, schließlich hat SHARON CORR bereits bei The Corrs reihenweise Songs der Marke „So Young“, „Radio“, „Long Night“ oder „Goodbye“ komponiert. Und auch das außergewöhnliche Violinspiel, das den Corrs-Sound so geprägt hat, werden Fans der Band hier wiederfinden.

Trotz allem gibt es auch viel Neues und aufregend Anderes auf dem Album zu entdecken. Schließlich nimmt Sharon erstmals in der Mitte der Bühne als Lead-Sängerin Platz – eine Position, die sie mit enormer Wärme und Leidenschaft ausfüllt. Auch ihr Songwriting hat neue Tiefen und Nuancen erreicht: Waren die Songs, die sie für The Corrs schrieb, von Unschuld oder zumindest Jugend geprägt, strahlen ihre neuen Stücke nun vor allem eines aus: Erfahrung. „Ich wollte mich als Schreiberin so weit wie möglich ausdehnen, damit dich die Songs auf eine Reise mitnehmen, die du nicht erwartet hast“, sagt Sharon. „Das Album spiegelt mein Leben der vergangenen drei Jahre wider. Wenn du Kinder hast, wirst du dir der Welt mehr bewusst – auch der Gefahr, die von ihr ausgeht. Du verlierst die rosarote Brille, und das war eine ungeheure Inspiration für mich, diese Songs zu schreiben.“

Das Ergebnis ist eine außergewöhnliche Songsammlung, die Sharon – mit einem halben Zwinkern ihrer hübschen Augen – als „ein sehr persönliches Singer-Songwriter-Album mit einer fetten Ladung Violine drauf“ beschreibt. Schreiben und Performen liegen Sharon im Blut. Nach 15 Jahren unentwegten Tourens mit ihren Schwestern Andrea und Caroline sowie Bruder Jim als The Corrs eine Auszeit zu nehmen, hat sie jedoch nie bereut. „Wir alle mussten erst einmal unsere eigene Identität und unser eigenes Leben finden, hatten Ehen, Kinder und all das“, erklärt sie.

Sharons erstes Kind kam 2006 und das zweite war auch schnell auf dem Weg. Anfangs genoss sie die künstlerische Pause und die Möglichkeit ein – wie sie sagt – „normales Leben“ zu führen. Es dauerte jedoch nicht lange, bis die Musik sie wieder zu sich rief. „Musik hält mich am Leben, und wenn ich nicht spielen kann, dann bin ich einfach nicht glücklich“, gesteht sie. Als sie dann 2007 ihr zweites Kind erwartete, verbrachte sie mehr und mehr Zeit am Klavier und schrieb Songs. „Ich wollte unbedingt wieder ins Studio und habe das erste Demo für das Album aufgenommen, als ich hochschwanger war“, erinnert sie sich.

Allerdings wurde ihr da auch bewusst, dass sie vorher hauptsächlich als Background-Sängerin in Erscheinung getreten war und daher erst ihre eigene Stimme als Solo-Künstlerin finden musste. Während sie an ihrem Gesang arbeitete, bemerkte Sharon, dass sich auch ihr Songwriting rasch und überaus produktiv entwickelte. „Ich stellte mir vor, ich hätte ein Album und würde einfach nur einen neuen Song schreiben, der darauf vertreten sein sollte“, blickt sie zurück.

Mehrere Songs handeln von Hoffnungen und Träumen und wie sie sich realisieren lassen. „Was du träumst, ist, was du sein kannst“, behauptet Sharon. „Und wenn du deinen Traum erfüllt hast, dann musst du lernen, ihn niemals als selbstverständlich hinzunehmen. Davon handelt der Song It’s Not A Dream.“

Real World steht hingegen für die Kehrseite der Medaille: Er entstand an einem Tiefpunkt und wirft die Frage auf, wie man diesem entkommen kann. Butterfly, ebenfalls ein sehr persönlicher Song, verrät indes deutlich den Einfluss von Joni Mitchell auf Sharons Songwriting. Buenos Aires wiederum ist von James Joyces Kurzgeschichte „Evelyn“ inspiriert. „Darin geht es um eine Frau, die eine einzige Chance hat, aus der Zwangsjacke ihres Lebens in Irland auszubrechen, indem sie mit diesem Mann nach Buenos Aires geht“, erklärt sie. „Sie geht nicht – es ist also die Geschichte eines verlorenen Moments.“ In diesem Song singt Sharon mit dem spanischen Superstar Alex Ubago im Duett die beiden Hauptfiguren der Geschichte.

Sharon war entschlossen, dass ihre Violine auch auf ihrem Soloalbum eine zentrale Rolle spielen sollte. „Es war mir wichtig, den irischen Einfluss und die Violine beizubehalten, denn dafür bin ich ja schließlich auch bekannt“, sagt sie. „Ich wollte die Violine jedoch in einem größeren Kontext erforschen.“ Dies wird unter anderem beim traditionellen Song Mna Na hEireann deutlich, bei dem sich Sharon mit ihrer Violine ein ergreifendes Duett mit Jeff Beck an der Gitarre liefert – eine Kollaboration, die zustande kam, als sie im vergangenen Jahr eines seiner Konzerte in Dublin besuchte.

„Die Leute neigen dazu, mich als Irish Folk Sängerin oder Violinistin einzuordnen, oder als Pop- oder Rockmusik“, meint Sharon. „Tatsächlich aber bin ich eine ganze Menge unterschiedlicher Dinge und möchte auch keine dieser Richtungen leugnen. Auf diesem Album bekommt ihr alles von mir.“

2009 testete Sharon viele der neuen Songs bei Live-Performances beim Glastonbury und Isle Of Wight Festival. Aus dieser Live-Erfahrung entstanden dann auch die zwei Cover-Versionen des Albums, zum einen Everybody’s Got To Learn Sometime von The Korgis – die erste Singleauskopplung aus dem Album Dream Of You -, zum anderen Smalltown Boy von Bronski Beat – ein Song, den Sharon als „die Hymne meiner Teenager-Jahre“ beschreibt und den sie mit einem dramatischen, verlangsamten Arrangement auf den Kopf stellt.
Aufgenommen in Dublin, mit den langjährigen Corrs-Weggefährten Anto Drennan an der Lead-Gitarre, Keith Duffy am Bass und Jason Duffy am Schlagzeug sowie orchestralen Arrangements von Fiachra Trench, wurde Dream Of You von Billy Farrell produziert, wobei Sharon, die die Produktion des Albums selbst finanzierte, als Ko-Produzentin fungierte.

Für jene Fans, die immer noch hoffen, die Corrs schon bald wieder zusammen auf der Bühne zu sehen, hat Sharon auch ein paar ermunternde Worte parat: „Wir haben uns nicht aufgelöst. Eine Familie kann man nicht auflösen. Wir werden irgendwann wieder zusammenkommen und Musik machen. Die Magie, die wir hatten, kann man nicht einfach abstellen.“

Kontakt:

Henry McGroggan/Anna Marzec
Central European Organisation

Tel: +48 22 894 60 35/36
Fax: +48 22 894 60 37

E-Mail: CEO@centraleuro.org

URL: http://www.sharoncorr.com/
Facebook: http://www.facebook.com/SharonCorrOfficial


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