Enya
Enyas voller Name lautet Eithne Patricia Ni Bhraonain. Ihr Musikstil mischt irische Klänge mit New Age Elementen und modernen Popeinflüssen.
Enya spielte bereits mit elf Jahren in einem Kloster Klavier, später ging sie auf ein Internat. Nach der Schule trat sie der Band ihrer Familie bei, Clannad, die sie aber bald schon wieder verließ um eine Solokarriere zu starten. Das war Mitte der achtziger Jahre.
Die Texte für Enyas Songs verfasst Roma Ryan, eine bekannte irische Schriftstellerin und Lyrikerin, die einiges zu Enyas Erfolg beigetragen hat. Die Produktion der Musikstücke übernimmt Enyas Ehemann, Nicky Ryan.
Im Jahr 1988 feierte Enya ihren ersten großen Erfolg mit der Single Orinoco Flow. Außerdem nahm sie das Album „Watermark“ auf, das ebenfalls zum Erfolg wurde.
Bemerkenswert sind die Videos zu ihren Songs. Hier zeigt sich die ausgeprägte Verbundenheit zur Natur und der Hang zum Meer der Künstlerin. Die Videos weisen oftmals Bestandteile in Zeitlupe auf, was sehr charakteristisch ist.
Enya selbst lebt eher zurückgezogen in ihrem Schloss, sie meidet Interviews und einen allzu großen Medienrummel. Trotz aller Berühmtheit hat sie immer Wert darauf gelegt, dass sie ihre Privatsphäre erhalten kann.
Größte Erfolge
1988 Platz 1 für „Orinoco Flow“ in Großbritannien, Platz 2 in Deutschland
1991 „Shepherd Moons“
1992 „The Celts“
1995 „The Memory of Trees“
1997 “Paint the Sky with Stars” (alle genannten Platten erhielten Gold oder sogar Platin in Großbritannien, in Deutschland und in den USA)
2001 „Only Time“ Top 10 in USA, Platz 1 in Deutschland
2001 „A Day without rain“ steigt wieder in die Charts ein und klettert auf Platz 2
2001 Verleihung des Echo
2002 „May it be“ Platz 1 in Deutschland, Nominierung für einen Oscar
2006 Verleihung des World Music Award für das Album „Amarantine“
2007 Verleihung der Ehrendoktorwürde der National University of Galway
2007 Verleihung der Ehrendoktorwürde der University of Ulster
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