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Keltische Zeichen als Wandschmuck
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Keltische Sternzeichen

Die Kelten waren nicht, wie häufig angenommen, nur in Irland, Schottland, der Bretagne und Wales, sondern in ganz Westeuropa beheimatet.

Keltische Sternzeichen
Keltische Sternzeichen

Trotz ihrer weitflächigen Verbreitung stellen sie eine bis heute nicht gänzlich erforschte und geheimnisvolle Gemeinschaft dar, über die kaum schriftliche Überlieferungen vorliegen.

Bekannt ist jedenfalls, dass die Kelten ein sehr naturverbundenes Volk waren. Die heiligen Männer der Kelten, die Druiden, nutzten die Natur als Grundlage für Heilmittel, Prophezeiungen und auch für das keltische Horoskop. Sie glaubten, dass die Menschen ursprünglich aus den Bäumen kamen und dass die Zeit unserer Geburt entscheidend für die Bildung von Charakter, Persönlichkeit und Verhalten ist.

Da die Druiden außerdem jedem Baum seine ganz eigenen magischen Eigenschaften zuschrieben, basieren die keltischen Sternzeichen im Gegensatz zum heute gängigen Horoskop nicht auf Tieren, sondern auf Bäumen.

Unter anderem gelten die Zypresse, die Ulme, die Pappel, die Buche und die Linde als keltisches Sternzeichen. Jedes der 21 keltischen Sternzeichen verkörpert spezifische Eigenschaften und gilt für einen Zeitabschnitt von durchschnittlich zehn Tagen.

Die Eigenschaften der keltischen Sternzeichen sind vergleichbar mit denen der Tierkreiszeichen in der westlichen Astrologie. Sie beziehen sich auf den Geburtstermin eines Menschen und sprechen diesem bestimmte Eigenschaften zu, die nicht nur seinem Lebensweg bestimmen, sondern ihn auch lebenslang begleiten werden. Dem keltischen Horoskop zufolge gibt es auch Geburtstalismane, welche den Menschen schützen und seine dem keltischen Sternzeichen entsprechenden Eigenschaften stärken sollen. Durch das Tragen eines solchen Geburtsamuletts soll laut keltischem Glauben der Geist befähigt werden, die Magie im Inneren des Menschen zu mobilisieren.

Im Gegensatz zu den in der westlichen Astrologie vorkommenden Tierkreiszeichen verfügt das keltische Horoskop über keine einheitliche Gliederung.

Die keltischen Sternzeichen werden nicht in Tage oder Wochen, sondern in 40 unterschiedlich lange Perioden unterteilt.

Die Lehre von den keltischen Sternzeichen ist auch heute noch von großem Interesse. Obwohl es inzwischen zahlreiche Schriften gibt, die sich mit dieser Thematik befassen, ist die wahre Bedeutung der einzelnen Sternzeichen noch immer nicht vollständig erforscht.

Die heutige Bekanntheit des keltischen Baumhoroskops und der damit verbundenen keltischen Sternzeichen basiert auf dem Buch „Die weiße Göttin“ des britischen Autors Robert Graves, das 1946 erstmalig in England erschien.

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