The Waterboys
The Waterboys sind eine Folkrockband irisch-schottischer Herkunft. Durch Mike Scott wurde die Band im Jahr 1983 gegründet. Hinzu kamen die Musiker Delhaye und Anthony Thistlethwaite, der Saxofon spielte.
Scott begann seinen musikalischen Werdegang bereits im Jahr 1979, als er in der Band „Another Pretty Face“ spielte. Zwei Jahre später zog er nach London und bildete hier die Band „Funhouse Three“.
Sie benannte sich im selben Jahr noch in The Waterboys um. Die Bassisten und Schlagzeuger waren anfangs nicht das, wonach die übrigen Bandmitglieder wirklich suchten und so wechselten diese ständig.
1983 erschien dann ihr erstes Album mit Namen „Waterboys“. Hier wurde Rock gespielt, der von keltischem Folk beeinflusst wurde und sehr lyrisch gestaltet war. Die zweite Platte kam dann 1984 heraus, sie trug den Titel „A Pagan Place“. Hier kam der Schlagzeuger Kevin Wilkinson hinzu.
Je größer die Bekanntheit von The Waterboys wurde, desto mehr Auftritte hatten sie natürlich auch. So waren sie Vorgruppe bei U2 und tourten mit ihnen durch Irland und England. Auch bei den Pretenders waren The Waterboys als Vorgruppe dabei.
1985 kam dann Bassist Matthew Seligman hinzu, der auch die Platte „This is the Sea“ mit aufnahm. Das war das insgesamt erfolgreichste Album der Band.
The Waterboys traten des Weiteren beim berühmten Glastonbury Festival auf. Im Jahr darauf zeigten sich allerdings interne Probleme und Wallinger stieg aus. Er gründete seine eigene Band namens World Party. Seligman ging zu Thomas Dolby. Nun änderte sich auch die übrige Besetzung der Band immer wieder. 1990 wurde dann zum eindeutig erfolgreichsten Jahr von The Waterboys.
Schon bald zeigten sich aber erneute Probleme und die Band zerfiel langsam. Das Album, das 1993 erschien und „Dream Harder“ hieß, war nur noch mit Scott aufgenommen worden, bei den übrigen Musikern handelte es sich um Session – Musiker. Die Band gönnte sich einige Ruhepausen und wurde erst im Jahr 2000 wieder belebt.
Größte Erfolge
1983 Die Single „A Girl Called Johnny“ schafft es bis auf Platz 40 der UK-Charts
1985 „The Whole of the Moon“ bleibt wochenlang in den UK-Charts
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