Oisín McAuley
Oisín McAuley stammt aus dem Nordwesten des Donegal, einer irischen Region, die sich für ihre Geigentradition rühmen kann. Und so ist das Instrument, das von Oisín McAuley meisterlich beherrscht wird, eben auch die Geige.
Seine Musik erinnert an die schottischen Musikstücke, auch vom Tempo her. Die Bogentechnik ist sehr aufwändig, typisch sind die vielen Läufe im Staccato. Teilweise vermutet man hinter den Klängen der Geige von Oisín McAuley nicht einmal einen Iren.
Als großes Vorbild nennt der Musiker John Doherty. Dennoch ist seine eigene Musik weitaus umfangreicher und geprägt von globalen Einflüssen. Er spielt Stücke aus der Bretagne, aus dem County Clare oder aus der Tradition des French Canadian.
Oisín McAuley lebt heute in Boston, ist aber seiner Musik und seiner Heimat treu geblieben. Sein Album namens „Far from the Hills of Donegal“, welches im Jahr 2007 erschien, ist durch irisch-keltische Klänge geprägt. Es zeigt den gesamten Umfang der irischen Fiddlewelt.
Das Album ist sein Debüt und er wollte auf diesem endlich einmal alle die Möglichkeiten umsetzen, die sich für einen Musiker ergeben. Er wollte experimentieren, daher sind nicht nur die traditionellen Klänge zu hören, sondern auch viele neue Sounds und Techniken.
Oisín McAuley war auch schon als Geiger in der bekannten irischen Band Danú Mitglied. Diese Band kann auf zahlreiche Erfolge zurückblicken und gilt als eine der bekanntesten Folkbands aus Irland – und das nicht zu Unrecht. Auch wenn hier die Besetzungen der Musiker immer wieder wechseln, so stellt doch jeder Wechsel einen Gewinn für die Band dar.
CD von Oisin McAuley >>