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Aran Islands

Heute war etwas früher aufstehen angesagt, denn es galt, die Aran Inseln, oder zumindest die größte davon, Inishmore, zu entdecken.

Irland Reisebericht von Roman Zemp
Irland Reisebericht von Roman Zemp

Dazu mussten wir die Fähre um 10:30 in Ros a M‘hil erreichen. Die Aran Inseln bestehen aus drei Inseln, die größte und bekannteste Inishmore mit ca. 1200, die zweitgrößte Inishmaan mit ca. 180 und die kleinste Inisheer mit 72 Einwohnern.

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen die Theorie, dass diese drei Inseln einmal zusammengefügt und mit dem Festland von Irland verbunden waren, nämlich dort, wo sich heute die Cliffs of Moher in den Atlantik stürzen.

Auf Inishmore angekommen trafen wir auf den Einheimischen Thomas mit seinem Pferd Johny, benannt nach Johny Cash, der uns per Kutsche rund um die Insel führte. Thomas wusste viel zu berichten über die Insel, denn selbst ist er hier aufgewachsen und seine Mutter, deren Haus wir sogleich ansteuerten, lebt heute noch da.

Ich genoss es, für einmal nicht am Steuer sitzen zu dürfen, Johny und den anderen Fahrgästen zuliebe, und so wurden wir gemütlich über die Insel chauffiert.

Irland Reisebericht von Roman Zemp
Irland Reisebericht von Roman Zemp

Als nächstes besichtigten wir Dun Aenghus, ein Steinfort aus der Bronze- und Eisenzeit und eine der ältesten Kirchen der Insel aus dem 7. Jahrhundert.

Natürlich hatte ich es, bei morgendlich grauem Himmel und kaltem Wetter, versäumt mich mit Sonnencreme einzureiben, und so teilte der dafür verantwortliche Himmelskörper mein Gesicht in zwei Hälften. Einer Roten und einer Weissen.

Die 14 km lange und ca. 3 km breite Insel ist mit über 10‘000 km Steinmauern durchzogen, diese teilen die Ländereien der einzelnen Bewohner als steinerne Grenzzäune voneinander. Zudem verhindern die Mauern, dass die mühsam angelegten Gärten nicht fortgeschwemmt oder fortgeweht werden.

Irland Reisebericht von Roman Zemp
Irland Reisebericht von Roman Zemp

Jede Familie hat ihr eigenes Rezept, wie sie die Steine, Stück für Stück stapeln um daraus die Mauern zu errichten. Kunstvoll drehen sie den Stein zwei oder drei Mal, bis er so passt, dass die Mauer nicht in sich zusammenfällt. Manche von ihnen stehen schon hunderte von Jahren. Thomas hat diese Kunst von seinem Vater gelernt und er wiederum gibt sie seinem Sohn weiter.

Der Ausflug auf die Aran Inseln war wirklich sehr interessant und entspannend, so entspannend, dass ich, zurück auf dem Irischen Festland und wieder selbst am Steuer, rechts auf der falschen Seite in die Strasse einbog, ganz entspannt falsch herum um den Kreisel fuhr und dies erst bemerkte, als mir ein Fahrzeug auf „meiner“ Straßenseite entgegen kam.

Wieder auf der richtigen Strassenseite, steuerte ich die Unterkunft für die nächsten zwei Nächte an, das Drumcreehy Countryhouse in der Nähe von Kinvara.

Text und Fotos: Roman Zemp
Auszug aus dem Bericht Irlandreise vom 27.5.2013 bis 10.6.2013

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