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Drei Bielefelder unterwegs in Irlands Südwesten

Ring of Kerry
Heute ist der Tag, auf den ich mich schon seit Jahren freue! Wir schauen uns den Ring of Kerry an! Und jeder Meter ist sehenswert. Und das allerbeste: die kleine Insel Valentia fand ich rattenscharf!

Irland Reisebericht von Doro P.
Irland Reisebericht von Doro P.

Auf die Insel kommen wir vom Renard Point (ca. 3 km von Cahersiveen entfernt) mit einer kleinen Autofähre nach Knightstown. Die Fähre kostet 6 Euro für eine Überfahrt, 10 Euro, wenn man sich auch zurück fähren lassen will. Das wollen wir nicht, denn wir haben uns einen anderen Weg vorgenommen. Auf der Insel erfahren wir: hier sind Busse verboten – juhuuu.

Unser Weg führt uns zu erst zur Radiostation, mehr Instinkt als Wissen :) denn die Ausblicke auf dem Weg dorthin, vorbei an der Abfahrt zum Lighthouse sind überwältigend! So sehr, dass ich später sage: Valentia ist für mich der schönste Ort auf der Südhälfte Irlands und wenn ich nochmals an einen Platz zurück dürfte, wenn ich einen Beamer oder eine Zeitmaschine hätte, dann wäre es dieser Ort!

Man kann davon Fotos machen, aber das ist nicht das Gleiche – man muss einfach da gewesen sein! An der Radiostation drehen wir um und fahren zum Geokaun Mountain – hoch auf dem Gipfel sind wir völlig platt! Der Hammer…

Die Fogher Cliffs sehen wir dann nur noch kurz, weil es schon recht spät ist und wir weiter wollen, damit wir nicht mitten in der Nacht zurück auf dem Campingplatz sind :o)

Die Straße am Meer entlang Richtung Skelligs ist so schön – wir halten öfter an um zu schauen und Fotos zu machen. Von der Insel runter kommen wir über die Brücke nach Portmagee, wo wir im “The Moorings” Mittag essen. Die Kneipe ist hübsch, aber Tom vermisst sein Wlan.

Irland Reisebericht von Doro P. - Peters Place
Irland Reisebericht von Doro P. - Peters Place

Nach dem Essen kaufen wir noch ein paar Ansichtskarten und es geht weiter über Ballinskelligs zum Bolus Head und zurück zur N70 (Ring) Nun gehts auch auf nach Waterville, wo Charly Chaplin Urlaub machte und wo wir im legendären Peter´s Place einen Kaffee trinken wollen. Doch leider hängt schon ein Schild am Fenster “Closed”. Sehr schade, aber wir machen noch Fotos und Lena legt sich noch mit einem Mini-Hund an :o)

Von Waterville gehts weiter auf dem Ring nach Kenmare und wir müssen immer wieder anhalten wegen der großartigen Landschaften! Und als wenn das nicht für einen einzigen Tag gereicht hätte, öffnet sich hinter Kenmare auf dem Weg nach Killarney der Killarney Nationalpark, der einfach nur HAMMER ist! Nach 10 Stunden Ring of Kerry kehren wir todmüde, aber glücklich in unser Zelt zurück. Was für ein Tag.

Irland Reisebericht von Doro P. - Ring of Kerry
Irland Reisebericht von Doro P. - Ring of Kerry
Irland Reisebericht von Doro P. - Gleninchaquin Park
Irland Reisebericht von Doro P. - Gleninchaquin Park

Ring of Béara

Von Killarney geht es heute aus in Richtung Kenmare durch den Killarney Nationalpark. Ich liebe diese Strecke, egal in welche Richtung! Von Kenmare fahren wir auf der R571 Richtung Lauragh. Unterwegs wollen wir uns den Stone Circle im Gleninchaquin Park ansehen, diesen Tip haben wir aus dem “Kerry Gems”, einem Visitor Guide to Kerry – diesen haben wir bei der Ankunft auf dem Campingplatz an der Rezeption bekommen.

Irland Reisebericht von Doro P. - Slea Head Drive
Irland Reisebericht von Doro P. - Slea Head Drive

Wir fahren ca. 4-5 km in den Park hinein auf einer Straße, die knapp breiter ist als unser Auto und hoffen, dass uns keiner entgegen kommt – puhhh wir haben Glück :) Der Weg führt vorbei an kleinen Seen und über eine Steinbrücke, an 2 oder 3 Häusern vorbei mitten in die Einöde – rechts Berge – links Berge – Seen – Brücke – weite Felder – super schön! Und mitten drin in der puren Natur steht ein alter Mann, der von jedem Steinkreis-Besucher 2 Euro kassiert und einen Stapel Postkarten bei sich hat, die er unter anderem auch uns verkaufen will.

Wenn man bezahlt hat, muss man noch ein Stück durch die Natur auf den Berg hinauf. Die Aussicht ist toll, der kleine Steinkreis auch – wir wünschen uns etwas.. :o) Super schön ist es dort, deswegen bleiben wir auch eine ganze Weile. Dann fahren wir den gleichen Weg zurück.

Wieder auf der Hauptstraße angekommen, geht es weiter bis zum Crow Head, von wo aus man mit einer Seilbahn zur Dursey Island fahren könnte, machen wir aber nicht, weil die Gondel nicht wirklich vertrauenserweckend aussieht und die kleine Insel auch eher zum Wandern geeignet ist. Und wir wollen heute nicht wandern.

Irgendwie finden wir kein Restaurant zum Mittag, deshalb kaufen wir uns in Eyeries Kaffee und Kekse bei der Post :) Tatsächlich, die Post ist in Irland oft in einem Laden drin, wo es alles mögliche gibt: Lebensmittel etc. (und bei der Apotheke gibt es Haarfarbe und andere Drogerieartikel).
Zum Abendessen gegen 18 Uhr kehren wir dann in Castletownbere ein und essen warm.

Danach machen wir noch einen “kurzen” und großartigen Abstecher von Adrigole aus über den Healy Pass (Caha Mountains). Da hat man eine Hammer Aussicht! Ein absolut empfehlenswertes “Must have”! Zurück gehts dann über Glengarriff über den Caha Pass nach Kenmare und zurück zum Campingplatz. Wir sind wieder 10 Stunden unterwegs – wirklich toll!

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub - Irland

Wir sind wieder zu Hause und gleich wieder im Alltag drin. Alles ging so schnell vorbei. Aber das ist immer so – man freut sich ewig und drei Jahre auf den Urlaub und RUMPS isses schon wieder vorbei. In meinem nächsten Leben werde ich Tochter, vielleicht kann ich dann im Zweitberuf Urlauber werden… naja, wie auch immer… so ist das Leben. Und schließlich ist die Vorfreude mindestens genauso schön, wie die Reise selbst.

Irland war unvergesslich, genauso, wie wir es uns vorgestellt haben und sogar ein bissel mehr. Insgesamt sind wir 5.000 km gefahren (2.000 km mehr als ungefähr geplant) und es hat sich jeder km gelohnt. Wir haben Hunderte von Fotos gemacht.

Wir haben unser persönliches Fazit gefunden, nämlich, dass wir nächstes Jahr wieder kommen. Wir fahren nicht, wie eigentlich gedacht, nach Norwegen, sondern schauen uns im Sommer 2013 erst die Nordhälfte Irlands an und die Vorfreude ist genauso groß wie letztes Jahr. Es wird einen neue Reiseroute geben, diesmal werden wir auf jeden Fall von Liverpool nach Belfast übersetzen. Und diesmal wollen wir uns auch in Irland trauen, vielleicht mit einer keltischen Zeremonie oder einfach nur in einer kleinen Kirche in den Bergen. Falls irgend jemand da einen Idee oder Verbindungen hat, bitte meldet euch. Wir brauchen ja auch kein offizielles Papier mehr :o)

Das grüne Paradies Irland ist auf jeden Fall mindestens eine Reise wert… aber schaut es Euch doch am Besten selber an ♥

Text und Fotos: Doro S.
Auszug aus dem Reisebericht Irland 2012

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