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Die Insel, die der Seele gut tut

Highlights der Autotour von Claus und Hannelore Mildner im Juni/Juli 2011.

Auf dem Ring of Beara

Der Ring of Beara ist der kleinere Bruder des berühmteren Rings of Kerry. Den Großen nehmen wir uns erst in 2 Tagen vor. Schroffe Gebirge, sehr schmale Straßen und immer wieder traumhaft schöne Ausblicke mit Aah- und Ooh-Rufen. Kleine Ortschaften mit blitzsauberen bunten und adretten Häusern und freundliche Leute.

Irland Reisebericht von Claus Mildner
Irland Reisebericht von Claus Mildner

Majestätische steile Klippen, idyllische Buchten und unerreichbare Buchten. Überall dutzende Fotomotive. Im äußersten Südwest-Zipfel Irlands sahen wir auch noch eine Cable Car Bahn, welche zur nächsten Insel und zum Leuchtturm führt.

Damit werden wenige Touristen und zeitweise auch die Kühe zwischen Inselchen und großer Insel Irland hin und her gefahren. Sieht ganz abenteuerlich und interessant aus, aber die Wartezeit hätte uns zu viel Zeit geraubt. Man fährt dort nicht nach einem festen Fahrplan und vor allem die Rückfahrt wäre uns dann auf jeden Fall zu spät gewesen.

Also fahren wir lieber weiter, in Glengarriff würden wir sicher ein schönes Café finden. Selbstverständlich schmeckte uns wieder der hausgebackene frische Kuchen und der Kaffee vorzüglich. Dabei saßen wir im ersten Stock auf einem großen Balkon und schauten auf die Straße.

Gegenüber, in dem gutsortierten Wollen Shop hatte ich mir ein superbequemes und ein etwas zünftiges Grandfathershirt gekauft. So, wie es in Irland traditionell getragen wird. Hatte ich mir als wichtigstes Souvenir vorgenommen. Das Angebot an Kleidung ist hier ganz vielseitig. Aber Hannelore bremst mich, ich habe aber auch wirklich schon zu viel. Eine Schwäche, ich weiß.

Ring of Beara, Foto: Claus Mildner
Ring of Beara, Foto: Claus Mildner

Die Schiffsfahrt zur Garden Island verschoben wir auf den nächsten Tag. Es war zu teuer und die verbleibende Zeit bis zur Schließung zu kurz. Der Kartenverkäufer sagte uns, dass er uns morgen einen viel günstigeren Preis, a good price, machen kann. Na, mal schauen.

Dafür besuchen wir lieber den Bamboo Garden. Viele Bambusarten aus aller Welt, dazu noch eine Vielzahl von großen Palmenarten und viele urzeitliche Baumfarne. Letztere waren für uns besonders ungewöhnlich. Nun, hier gab es seit über 40 Jahren keinen Frost mehr. Hier gedeiht alles wunderbar.

Bamboo Garden, Foto: Claus Mildner
Bamboo Garden, Foto: Claus Mildner

Danach haben wir uns im Hotel noch etwas ausgeruht und erfrischt, stadtfein gemacht und unseren reservierten Tisch in der Fishkitchen für unsere heutiges Abendessen eingenommen. Das Essen war außergewöhnlich gut und sehr reichlich.

Wir fanden auf unserer Fishplatter etwa 8 Sorten Fisch, Hummersalat, Crevettensalat, Riesengarnelen, verschiedene Muscheln, frische Austern, zart geräucherten Lachs, kleine Kartoffeln mit Schale in Knoblauchbutter (Royals) und Gemüse. Dazu einen französischen Chardonnay. Der Fischer, der im Erdgeschoss seine Fänge in einem kleinen Laden anbietet, ist im ersten Stock auch der Wirt der Fishkitchen. Sehr persönlich, sehr freundlich, er bietet allerbeste Qualität.

Aber es war so viel, dass wir nur noch ins Hotel zurück fuhren und in der Lodge Bar noch Bier und Cognac genossen. Und um bequem im Sessel Tagebuch zu schreiben. Dieses Fischmahl war allein schon ein wahres Irlanderlebnis. So gut habe ich in Deutschland noch nicht oder zumindest sehr selten Fisch gespeist. Und ich weiß, wovon ich ansonsten schwärme…

Garinish Island

Was für ein Tag! Wir fahren nach dem ausgiebigen Irish Breakfast zum Fährhafen und besuchen die Garinish Island. Wir bekommen wirklich einen guten Preis, weil uns der Kassierer einfach an eine deutsche Reisegruppe anschließt

Die wunderbare Insel in der Bantry Bay bei Glengarriff ist eine Naturlandschaft mit einfühlsamer Gestaltung. Ein italienischer Garten, ein „ummauerter“ Garten, ein Martelloturm aus der Zeit der Napoleon-Belagerung, Glockenturm und eine nicht wiederholbare Vielfalt an wunderbaren Bäumen und anderen Gewächsen. Manche über 400 Jahre alt. Hannelores Park- und Landschaftsvorliebe kommt da voll auf ihre Kosten und ich kann mich da nur anschließen!

Es ist ein Traum, wie vieles hier uns als ein Tagtraum erscheint.

Gegen Mittag fahren wir mit dem Schiff zurück und auf einem kurzen Teilabschnitt des Ring of Kerry bis nach Killarney. Wie immer ein reizendes, schönes, buntes und lebensfrohes Städtchen. Unser Hotel findet die Navi nicht. Die Adresse auf dem Voucher ist nicht korrekt. Wieder einmal. Werde nach dem Urlaub dem Reisebüro schreiben, dass sie sich da etwas genauer orientieren müssen.

Garinish Island, Foto: Claus Mildner
Garinish Island, Foto: Claus Mildner

Ich steige aus und frage in einem Hotel. Genau gegenüber ist ein kleines Haus. Links davon geht ein Sträßchen ab, genau dort ist unser Guesthouse. Wir werden ganz besonders freundlich begrüßt und schon persönlich erwartet. Ein solches Hotel hatten wir noch nie. Ich muss erst einmal meine Kamera holen und rundum fotografieren. Überall gediegener Luxus.

Der Lake Killarney, der Golfrasen, herrliche Bäume und nun schon den siebenten Tag herrliches Wetter. Wir können es nicht fassen, wie gut es uns geht. Dabei hatten wir auf der Herfahrt schon einige Highlights. Vom Lady View hatten wir einen herrlichen Blick über die 3 Killarney Seen im Nationalpark. Und „ganz nebenbei“ saßen wir auch noch bequem und verspeisten wie immer feinen irischen Kuchen und tranken starken Kaffee. Da wir uns nach dem hier immer angebotenen Irisch Breakfast kein Mittagessen gönnen, wir sind immer pappesatt, wollen wir dafür aber immer ein schönes Kaffeetrinken nicht auslassen.

Anschließend reisen wir weiter zu Muckross House, Castle und Gardens. Eine riesige Parklandschaft. Wir zögern noch, was wir uns auswählen, alles auf einer Tour ist zu Fuß nicht zu bewältigen.

Wir lassen uns vom Kutscher zu einer 7 Meilen Tour mit allen wichtigen Sehenswürdigkeiten, mit Wartepausen, damit wir auch besichtigen können, überreden. Dafür wollte er 35 Euro. Nach der Tour wussten wir, dass es eine gute Entscheidung war. Das Trabergespann trabte sehr flott voran und er erklärte, was wir sahen. Das Pferd gehorchte auf den Hinweis: The street is clear. Die Zwischenstopps am House, am idyllisch-schönen Wasserfall und an all meinen Fotomotiven legte er gern ein. Zwischendurch sang und pfiff er völlig entspannt vor sich hin. War sehr schön. So herrschaftlich fuhren wir noch durch keinen Park, durch kein Landschaftsschutzgebiet. Aber durch Quebec in Kanada.

Heute, muss mich sagen, war der Tag nicht mehr zu toppen. Irland ist grandios, ist herzlich, ist freundlich, ist unvergesslich.

Text und Fotos: Claus Mildner

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