Border Collie
Einer breiteren Öffentlichkeit in Deutschland wurde der Border Collie im Jahre 1999 bekannt. Da schaffte es ein Collie namens „Rico“, 77 Wörter den entsprechenden Spielzeugen zuzuordnen.
Außerdem holte der kluge Hund die richtigen Gegenstände jeweils auf Kommando aus einem Nachbarraum.
Border Collies werden etwa 48 bis 53 Zentimeter groß. Ihr Gewicht liegt zwischen 12 und 20 Kilogramm. Als Lebenserwartung kann man von etwa 10 bis 15 Jahren ausgehen.
Ihre Fellfarbe ist vielfältig, aber niemals herrscht weiß vor. Typisch sind schwarzbraun, tricolor, braun oder auch schwarzweiß. Das Fell besteht vor allem aus dichtem und glattem Deckhaar sowie dichter, kurzer Unterwolle. Auf diese Weise ist der Border Collie bestens vor Witterungseinflüssen geschützt.
Der Gang des Border Collie ist frei und geschmeidig, fast katzenhaft. Auf diese Weise kann er sich relativ unauffällig fortbewegen – zum Schrecken unaufmerksamer Schafe, die er urplötzlich wieder in die Herde zurückscheucht. Von seiner Natur her ist der Border Collie ein hervorragender Hütehund.

Der Border Collie, intelligent und anspruchsvoll
Der Border Collie, intelligent und anspruchsvoll
Nach amerikanischen Untersuchungen ist der Border Collie sogar die intelligenteste Hunderasse der Welt. Wer ihn begleiten darf und von ihm begleitet wird, kann das bestätigen. Hinzu kommt ein enormer Arbeitseifer, der fast nie erlahmt.
Diese Charakteristika bringen es aber auch mit sich, dass der Hund seinem Halter einiges abverlangt. Wird das Tier unterfordert, reagiert es oft aggressiv oder verkümmert regelrecht. Dem Besitzer eines solchen Rassetieres obliegt also eine große Verantwortung. Ist der Border Collie gut beschäftigt, so zeigt er sich entsprechend kooperativ und sogar verschmust. Es lohnt sich also in jedem Falle, genügend Zeit und Mühe in ihn zu investieren. Freilich: Zum idealen Familienhund taugt er kaum.
An körperlicher Pflege benötigt er wenig. Einmal tägliches Bürsten genügt schon, wobei man am besten eine harte Bürste verwendet.
Wachsamer Grenzgänger, der Border Collie
Die britische Hunderasse wird zwar seit Jahrhunderten in der Literatur beschrieben, der Name „Border Collie“ hat sich jedoch erst seit 1910 durchgesetzt.
Im Namen fließt die Tatsache ein, dass vor allem die Grenzregion zwischen Schottland und England (engl. „border“) seine Heimat ist.
Hier, aber auch in vielen anderen Gebieten weltweit hat er sich als hervorragender Hütehund vor allem bei großen Schafherden bewährt. Möglicherweise zählen zu seinen Vorfahren sogar die Rentier-Hirtenhunde, die bereits von den Wikingern nach Schottland mitgebracht wurden.
Irische Hunde im Überblick
Irish Wolfhound, Border Collie, Irish Setter, Irish Terrier und Irish Water Spaniel.